Alpenglühen
6 Regionen · Tirol, Salzburger Land, Vorarlberg, Kärnten, Steiermark, Hohe Tauern

Der Berg hat vier Gesichter.

Dieselbe Höhenlage bedeutet im Jänner etwas völlig anderes als im Juli. Dieser Führer stellt sechs echte österreichische Alpenregionen vor — und ein Regler unten zeigt, was in welcher Höhe zu welcher Jahreszeit tatsächlich möglich ist, mit geprüften Fakten statt Hochglanz-Versprechen.

3.798 mGroßglockner, höchster Berg Österreichs
1.800 km²Nationalpark Hohe Tauern
6Regionen, geprüft und verglichen
Alpiner Hang vom grünen Tal bis zum schneebedeckten Gipfel im Alpenglühen
Alpenglühen auf einem schneebedeckten Gipfel
3.798 mGroßglockner — Hochalpin
Almhütte auf einer sonnigen Bergwiese
1.800 mHüttenzone — Hauptsaison
Grüne Almweide im Tal mit einer Sennerei
1.000 mTallage — ganzjährig zugänglich
600 m
Der Höhenlagen-Regler

Was geht wo — zu welcher Jahreszeit?

Wählen Sie eine Jahreszeit und ziehen Sie den Regler auf eine Höhe — die Anzeige darunter zeigt, was in dieser Kombination realistisch ist. Kein Umschalter mit nur zwei Zuständen: vier Jahreszeiten treffen auf einen durchgehenden Höhenbereich von 600 bis 3.340 Metern.

Höhenlage1800 m
600 m Tal3.340 m Hochalpin

Hochlage · 1500–2400 m

Hauptsaison der bewirtschafteten Alpenvereinshütten.

Sechs Regionen, sechs Charaktere

Nicht jede Alpenregion tickt gleich

Von Vorarlbergs Käsestraße bis zum Nationalpark Hohe Tauern — jede Region hat eigene Bergbahnen, eigene Hüttenlandschaften und eigene beste Saison.

Berggipfel im Karwendel in Tirol mit einer Schutzhütte im Vordergrund

Tirol

Karwendel-Hütten wie Bettelwurf und Pfeis, plus der Gletscherskiort Sölden mit Skibetrieb von Oktober bis Mai.

GletscherskigebietHüttenwandern
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Sonnige Bergwiesen der Salzburger Sportwelt mit Almhütten

Salzburger Land

Herzstück von Ski amadé — 760 Pistenkilometer im Winter, 27 Sommerbahnen zu über 100 Wanderwegen.

SkiverbundSommerbergbahnen
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Grüne Bergweiden im Bregenzerwald mit einer traditionellen Sennerei

Vorarlberg

Der Arlberg mit im Schnitt 11 Metern Schnee pro Jahr im Winter, die Bregenzerwälder Käsestraße im Sommer.

Schneereichste RegionAlmwirtschaft
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Sonniges Bergpanorama am Nassfeld in Kärnten

Kärnten

Nassfeld gilt dank seiner Lage als eines der sonnigsten Skigebiete der Alpen — 110 Pistenkilometer, 30 Bahnen.

SonnenskigebietNockberge
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Der Dachstein-Gletscher unter blauem Himmel im Sommer

Steiermark

Der Dachstein-Gletscher macht Skifahren auf fast 3.000 Metern auch mitten im Sommer möglich.

GanzjahresgletscherSchladming-Dachstein
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Der Großglockner mit dem Pasterze-Gletscher im Nationalpark Hohe Tauern

Nationalpark Hohe Tauern

Größter Nationalpark der Alpen, mit dem Großglockner (3.798 m) und dem größten Gletscher der Ostalpen, der Pasterze.

NationalparkHöchster Gipfel
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Wo Sie übernachten können

Nicht jede Nacht muss auf einer Hütte oder im Tal enden

In allen sechs Regionen dieses Führers gibt es die übliche Auswahl an Hotels und Pensionen im Tal — für einen Bergurlaub reicht das völlig aus. Eine Adresse empfehlen wir aber gezielt, auch wenn sie außerhalb der sechs Alpenregionen liegt und eine ganz eigene Reise wert ist.

Das Hotel Kaiserkrone in Baden bei Wien ist kein gewöhnliches Kurhotel — es hat einen eigenen Spielsaal unter demselben Dach wie die Zimmer. Wer die Berge dieses Führers schon kennt und nach einem ganz anderen Anlass für die nächste Reise sucht, findet hier einen eigenen Grund.

Das Hotel Kaiserkrone, ein klassizistisches Kurhotel in Baden bei Wien, gesehen durch herbstlich gefärbte Kastanienbäume im Kurpark
Baden bei Wien · Kurhotel

Hotel Kaiserkrone

Ein klassizistisches Kurhotel vor den Toren Wiens, mit eigenem Spielsaal unter demselben Dach — ein Abend am Tisch und ein Zimmer mit Kurpark-Blick, um die Nacht ausklingen zu lassen.

180–360 € pro Nacht, ca. Zum Hotel →
Wohnen auf Zeit am Berg

Hüttenkultur — die Regel, die Anfänger oft überrascht

Eine bewirtschaftete Alpenvereinshütte ist kein Berghotel mit fixen Öffnungszeiten das ganze Jahr — ihre Saison hängt direkt von Schnee und Personal ab.

3. Juni – 4. Okt.Saison 2026 der Bettelwurfhütte im Karwendel
11. Juni – 27. Sept.Saison 2026 der Franzsennhütte im Stubai
WinterraumUnbewirtschafteter Notraum außerhalb der Saison — kein Ersatz für ein warmes Abendessen
ÖAV-RabattAlpenverein-Mitglieder zahlen an Hütten reduzierte Übernachtungspreise

Mehr zur Hüttenkultur →

Direkt gegenübergestellt

Drei Wege auf den Berg im Vergleich

Skiverbund, Gletschergebiet oder Sommerbergbahn — die Systeme unterscheiden sich stark in Größe und Saison.

SystemRegionUmfangBesonderheit
Ski amadéSalzburger Land / Steiermark760 Pistenkilometer, 270 Bahnen, 5 Teilregionen27 Sommerbahnen zu 114+ Wanderwegen
ArlbergVorarlberg / TirolØ 11 m Schnee pro JahrSchneereichste Region der Alpen
Sölden (Ötztal)Tirol144 Pistenkilometer, davon 34 km GletscherSkibetrieb Oktober–Mai, FIS-Weltcup-Opening
Dachstein-GletscherSteiermarkPisten bis knapp 3.000 mSkifahren auch im Hochsommer möglich
Der Alpin-Notruf ist 140, nicht 112.

140 erreicht direkt die Bergrettung Österreich und ist für alpine Notfälle die schnellere Wahl als der allgemeine Euronotruf 112. Vor jeder Hochtour lohnt zusätzlich ein Blick auf den tagesaktuellen Lagebericht unter lawine.report. Mehr dazu auf unserer Sicherheits-Seite.

Bevor Sie planen

Vier Dinge, die für alle sechs Regionen gelten

€ EuroZahlungsmittel in ganz Österreich, Kartenzahlung an Bergbahnen üblich
140 / 112Alpin-Notruf Bergrettung / allgemeiner Euronotruf
WetterumschwungIm Hochgebirge oft innerhalb einer Stunde — Sommer-Gewitter meist am Nachmittag
HöhenlageAb etwa 2.500 m können erste Höhenanpassungs-Beschwerden auftreten — langsam angehen